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Weltraumbahnhof
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Als Weltraumbahnhof (englisch Spaceport, wĂśrtlich âRaumhafenâ) bezeichnet man einen Startplatz, von dem aus Trägerraketen mit Raumfahrzeugen in eine Umlaufbahn um den Planeten Erde oder eine Fluchtbahn in den interplanetaren Raum starten. Bei den befĂśrderten Nutzlasten handelt es sich um Satelliten, Raumsonden oder Raumschiffe. Häufig befinden sich auf demselben Gelände auch Startplätze fĂźr HĂśhenforschungsraketen und/oder fĂźr militärische Raketen. WeltraumbahnhĂśfe auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion und in China werden als Kosmodrome (von Kosmos) bezeichnet.
Contents
⢠Beispiel: Kourou
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Standortbedingungen
FĂźr Starts in äquatoriale oder äquatornahe Umlaufbahnen sollte der Startplatz mĂśglichst nahe am Ăquator liegen: Durch die Erdrotation hat die Rakete dort bereits die auf der Erdoberfläche maximal vermittelbare Grundgeschwindigkeit und muss weniger beschleunigen, um insgesamt auf die im Orbit notwendige Geschwindigkeit zu kommen. Zudem erleichtert die Lage das Erreichen der gewĂźnschten Umlaufbahn. FĂźr Starts in polare oder sonnensynchrone Umlaufbahnen sind hingegen polnahe Standorte gĂźnstiger, wie zum Beispiel beim Kosmodrom Plessezk in Russland und dem Pacific Spaceport Complex â Alaska.
Ein Weltraumbahnhof sollte sich in einem politisch stabilen Staat befinden, da sein Aufbau mit groĂen Investitionen verbunden ist. Er sollte abseits von dicht besiedeltem Gebiet liegen und in Ăśstlicher, nĂśrdlicher und/oder sĂźdlicher Richtung an einen Ozean oder ein mĂśglichst dĂźnn besiedeltes Gebiet grenzen, denn Raketenstarts erfolgen (aus dem oben genannten Grund) meist in eine dieser Richtungen. Ansonsten kĂśnnten Menschen im näheren Umkreis bei Fehlstarts durch niederstĂźrzende TrĂźmmer und giftige Treibstoffreste gefährdet werden, in grĂśĂerer Entfernung auch durch planmäĂig abgetrennte Booster und Erststufen. FĂźr den Start im Binnenland mĂźssen aus SicherheitsgrĂźnden die Gebiete rund um den Startplatz und in Abflugrichtung evakuiert werden. Häufig befinden sich im Bereich eines Weltraumbahnhofs ausgedehnte Schutzgebiete oder militärische Sperrgebiete und Verbotszonen fĂźr zivilen Luftverkehr.
Beispiel: Russische Kosmodrome
Die russischen Kosmodrome sind durch ihre weit nĂśrdliche Lage besonders bei Starts in äquatoriale Umlaufbahnen im Nachteil, da zusätzlicher Treibstoff fĂźr ManĂśver zur Zielumlaufbahn aufgewendet werden muss. Auch kann die Erddrehung nicht so gut wie näher am Ăquator ausgenutzt werden. Daher erfolgt etwa die Hälfte der russischen Raketenstarts vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan. Ukrainische Raketen wurden teils von einer Bohrplattform in Ăquatornähe gestartet, die in Zukunft fĂźr russische Raketen genutzt werden soll (â Sea Launch).
Beispiel: Kourou
Der europäische Weltraumbahnhof Centre Spatial Guyanais in Kourou besitzt von ähnlichen aktiven Einrichtungen weltweit die gĂźnstigste Lage fĂźr Ăquatorialstarts.cite-ref-fas-1-0[1] Er liegt im politisch stabilen franzĂśsischen Ăbersee-DĂŠpartement FranzĂśsisch-Guayana im Norden SĂźdamerikascite-ref-2[2] und sehr nahe am Ăquator.cite-ref-fas-1-1[1] Die Region ist sehr dĂźnn besiedelt und grenzt im Nordosten an den Atlantik.cite-ref-3[3] Zwar weist Kourou ein tropisches Klima auf, wird jedoch von den meisten AtlantikstĂźrmen verschont.cite-ref-fas-1-2[1] Ein Nachteil von Kourou ist die groĂe Entfernung von den europäischen Produktionsstandorten der Raketen, welche sich jedoch aufgrund der KĂźstenlage des Startgeländes auf dem Seeweg dorthin transportieren lassen.
WeltraumbahnhĂśfe in Europa
In Europa wurden Anfang 2023 die ersten beiden WeltraumbahnhÜfe erÜffnet: Sowohl vom englischen Flughafen Newquay Cornwall Airport als auch vom schwedischen HÜhenforschungsraketen-Startplatz Esrange kÜnnen nun auch Orbitalraketen starten.cite-ref-4[4] In Cornwall wurde dazu einmalig ein Trägerflugzeug verwendet, mit dem im Januar 2023 eine LauncherOne-Rakete gestartet wurde, der erste orbitale Raketenstartversuch vom europäischen Kontinent.cite-ref-5[5] Der derzeit einzige europäische Raketenbetreiber Arianespace nutzt weiterhin nur das Raumfahrtzentrum Guayana in Sßdamerika.
Auch der Raketenstartplatz Andøya Spaceport in Norwegen und der Flughafen Glasgow-Prestwick in Schottland sollen fßr Orbitalstarts erweitert werden, beim Letzten wie in Cornwall mit Trägerflugzeugen.cite-ref-6[6]cite-ref-7[7]
Auf der Shetlandinsel Unst und in den schottischen Highlands ist seit 2022 der Saxavord Spaceport im Bau. Von dort sollen unter anderem die deutsche Rakete RFA One und die britisch-dänische Rakete Prime starten.cite-ref-8[8]cite-ref-9[9]
Deutschland ist wegen seiner Binnenlage und dichten Besiedlung ungeeignet als Standort fĂźr einen Weltraumbahnhof, weshalb deutsche Raketen in Nordeuropa starten sollen.cite-ref-10[10]cite-ref-11[11] AuĂerdem mĂśchte das Bremer GOSA-Konsortium einen âschwimmenden Weltraumbahnhofâ in der Nordsee einrichten.cite-ref-12[12]cite-ref-13[13]
Bemannte Raumfahrt
Bislang wurden vier WeltraumbahnhĂśfe fĂźr bemannte RaumflĂźge genutzt: Das von Russland betriebene Kosmodrom Baikonur, die Cape Canaveral Space Force Station (CCSFS; vormals Cape Canaveral Air Force Station) in Florida, das nĂśrdlich daran angrenzende Kennedy Space Center (KSC) der NASA sowie das Kosmodrom Jiuquan im Norden Chinas. Die ESA hat sich bisher nicht fĂźr ein eigenes bemanntes Raumflugprogramm entschieden, somit ist Kourou auch nicht dafĂźr eingerichtet.
⢠Von Baikonur startete 1961 mit Wostok 1 der erste Mensch ins Weltall. Bis heute beginnen dort alle bemannten russischen Raumflßge.
⢠Von der CCAFS flogen mit den Mercury-Raumschiffen die ersten US-Amerikaner ins All. Seit Juni 2024 bringt von dort das Boeing-Raumschiff CST-100 Starliner Astronauten zur Internationalen Raumstation.
⢠Das KSC war Ausgangspunkt aller Apollo- und Space-Shuttle-Flßge und diente zudem als Shuttle-Landeplatz. Seit 2020 startet dort das bemannte Crew-Dragon-Raumschiff von SpaceX.
⢠In Jiuquan startet das chinesische Shenzhou-Raumschiff. Fßr die kßnftigen bemannten chinesischen Mondmissionen ist das Kosmodrom Wenchang vorgesehen.
Als fĂźnfter Bahnhof fĂźr bemannte orbitale RaumflĂźge ist das indische Satish Dhawan Space Centre vorgesehen. Bemannte SuborbitalflĂźge starten mit der Rakete New Shepard von der Corn Ranch in Texas.
Liste der WeltraumbahnhĂśfe
Raketenstartplätze
Von diesen Einrichtungen fanden bereits Starts mit Trägerraketen in Erdumlaufbahnen statt, oder es wurden Starts versucht oder sind geplant. Die grau hinterlegten Startplätze werden derzeit nicht fßr orbitale Raketenstarts genutzt.
| Name | Land, Region/Provinz | Betreiber | Koordinaten | Erster Orbitalstart | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Hammaguir | Algerien Algerien , Provinz Bechar | Centre interarmĂŠes dâessais dâengins spĂŠciaux | 30° 47ⲠN , 3° 3ⲠW 30.7781 -3.05528 | 26. Nov. 1965 | stillgelegt 1967 |
| Puerto Espacial Malacara | Argentinien Argentinien , Provinz Buenos Aires | Tlon Space | 38° 28ⲠS , 58° 18ⲠW -38.467312 -58.308278 | | atmosphärische Testflßge seit 2021; Start einer Aventura I in Vorbereitung |
| Bowen Orbital Spaceport | Australien Australien , Queensland | Gilmour Space Technologies | 19° 57ⲠS , 148° 7ⲠO -19.9583 148.1131 | | Orbitaler Fehlstart: 29. Juli 2025 |
| Whalers Way | Australien Australien , South Australia | Southern Launch | 34° 56ⲠS , 135° 39ⲠO -34.9359 135.6483 | | in Planung fßr die Eris , die Hanbit-Nano und die Kestrel |
| Woomera Prohibited Area (WPA) | Australien Australien , South Australia | | 30° 57ⲠS , 136° 32ⲠO -30.9553 136.5322 | 29. Nov. 1967 | nur noch Startplatz fßr HÜhenforschungsraketen |
| Centro de Lançamento de Alcântara (CLA) | Brasilien Brasilien , Maranhão | Brasilien | 2° 19ⲠS , 44° 22ⲠW -2.317555 -44.368059 | | Suborbital: 21. Februar 1990, orbitaler Fehlstart: 2. November 1997 |
| Gelbes Meer | China Volksrepublik Volksrepublik China , Shandong | Oriental Spaceport (Shandong) Development Group | | 5. Juni 2019 | schwimmende Startplattformen |
| Kommerzielles Kosmodrom Hainan | China Volksrepublik Volksrepublik China , Hainan | Internationale Gesellschaft fßr kommerzielle Raumfahrtstarts (HICAL) | 19° 36ⲠN , 110° 56ⲠO 19.59816 110.93356 | 30. Nov. 2024 | |
| Kosmodrom Jiuquan | China Volksrepublik Volksrepublik China , Innere Mongolei | Strategische Kampfunterstßtzungstruppe der Volksbefreiungsarmee | 40° 57ⲠN , 100° 18ⲠO 40.956944444444 100.29222222222 | 24. Apr. 1970 | Suborbital: 1. September 1960, orbitaler Fehlstart: 16. November 1969 |
| Sßdchinesisches Meer | China Volksrepublik Volksrepublik China , Shandong | Chinesische Akademie fßr Trägerraketentechnologie | | 5. Dez. 2023 | schwimmende Startplattform |
| Kosmodrom Taiyuan | China Volksrepublik Volksrepublik China , Shanxi | Strategische Kampfunterstßtzungstruppe der Volksbefreiungsarmee | 38° 51ⲠN , 111° 36ⲠO 38.8489 111.608 | 6. Sep. 1988 | Suborbital: 1. Mai 1985 |
| Kosmodrom Wenchang | China Volksrepublik Volksrepublik China , Hainan | Strategische Kampfunterstßtzungstruppe der Volksbefreiungsarmee | 19° 38ⲠN , 110° 57ⲠO 19.627353 110.95082 | 25. Juni 2016 | |
| Kosmodrom Xichang | China Volksrepublik Volksrepublik China , Sichuan | Strategische Kampfunterstßtzungstruppe der Volksbefreiungsarmee | 28° 15ⲠN , 102° 2ⲠO 28.24602 102.02656 | 8. Apr. 1984 | Orbitaler Fehlstart: 29. Januar 1984 |
| Ostchinesischer Raumfahrthafen | China Volksrepublik Volksrepublik China , Shandong | China Aerospace Science and Technology Corporation | 36° 44ⲠN , 121° 14ⲠO 36.73145 121.24045 | 5. Juni 2019 | schwimmende Startplattformen |
| German Offshore Spaceport | Deutschland Deutschland , Nordsee | GOSA | 56° 18ⲠN , 3° 6ⲠO 56.3 3.1 | | in Planung |
| Centre Spatial Guyanais (CSG) | Frankreich Frankreich , FranzĂśsisch-Guayana | Centre national dâĂŠtudes spatiales (CNES) | 5° 14ⲠN , 52° 46ⲠW 5.2316 -52.7715 | 6. Feb. 1975 | Suborbital: 9. April 1968, orbitaler Fehlstart 5. November 1971 |
| Saxavord Spaceport | Vereinigtes Konigreich GroĂbritannien , Shetland | (privat) | 60° 49ⲠN , 0° 46ⲠW 60.8175 -0.7736 | | vorgesehen unter anderem fĂźr die RFA One und die Skyrora XL |
| Weltraumbahnhof bei Kulasekharapatnam | Indien Indien , Tamil Nadu | Indian Space Research Organisation (ISRO) | 8° 26ⲠN , 78° 5ⲠO 8.4398 78.0759 | | in Planung [ 14 ] |
| Satish Dhawan Space Centre (SHAR) | Indien Indien , Andhra Pradesh | Indian Space Research Organisation (ISRO) | 13° 43ⲠN , 80° 14ⲠO 13.72 80.23 | 18. Juli 1980 | Suborbital: 9. Oktober 1971 |
| Chabahar Space Center | Iran Iran , Sistan und Belutschistan | Iranische Weltraumagentur | 25° 20ⲠN , 60° 27ⲠO 25.329166666667 60.45 | | im Bau |
| Semnan-Raumfahrtzentrum | Iran Iran , Provinz Semnan | Iranische Weltraumagentur | 35° 15ⲠN , 53° 56ⲠO 35.24295 53.93621 | 2. Feb. 2009 | |
| Anlage bei Schahrud | Iran Iran , Provinz Semnan | Iranische Revolutionsgarde | 36° 12ⲠN , 55° 20ⲠO 36.200975 55.33379 | 22. Apr. 2020 | Erststart: Ghased |
| Luftwaffenbasis Palmachim | Israel Israel , Zentralbezirk | Israelische Verteidigungsstreitkräfte und Israelische Raumfahrtorganisation ( ISA ) | 31° 53ⲠN , 34° 41ⲠO 31.8848 34.6802 | 19. Sep. 1988 | Suborbital: 1. Mai 1987 |
| Hokkaido Spaceport | Japan Japan , HokkaidŠ| Space Cotan | 42° 30ⲠN , 143° 27ⲠO 42.505231 143.45609 | | Suborbital: 3. Mai 2019, vorgesehen fßr die Zero |
| Space Port Kii | Japan Japan , Präfektur Wakayama | Space One | 33° 33ⲠN , 135° 53ⲠO 33.54438 135.88936 | | Orbitaler Fehlstart: 13. März 2024 |
| Tanegashima Space Center | Japan Japan , Präfektur Kagoshima | Japanische Raumfahrtagentur ( JAXA ) | 30° 24ⲠN , 130° 59ⲠO 30.4021 130.9754 | 9. Sep. 1975 | Suborbital: 19. September 1968 |
| Uchinoura Space Center | Japan Japan , Präfektur Kagoshima | Institute of Space and Astronautical Science (ISAS) | 31° 15ⲠN , 131° 5ⲠO 31.251 131.0819 | 11. Feb. 1970 | Suborbital: 1. August 1962, orbitaler Fehlstart: 26. September 1966 |
| Atlantic Spaceport Complex | Kanada Kanada , Neufundland und Labrador | NordSpace | 46° 54ⲠN , 55° 21ⲠW 46.8987 -55.3489 | | im Bau, vorgesehen fßr die Tundra |
| Kosmodrom Baikonur | Kasachstan Kasachstan , Qysylorda | Roskosmos , Russische Luftstreitkräfte | 45° 55ⲠN , 63° 18ⲠO 45.916666666667 63.3 | 4. Okt. 1957 | erster orbitaler Start weltweit |
| San-Marco-Plattform (SMER) | Kenia Kenia nahe Malindi , vor der Kßste Kenias | Agenzia Spaziale Italiana (ASI) | 2° 56ⲠS , 40° 13ⲠO -2.9380555555556 40.212222222222 | 26. Apr. 1967 | Suborbital: 25. März 1964 |
| Kwajalein Missile Range | Marshallinseln Marshallinseln , Kwajalein -Atoll | U.S. Army | 9° 3ⲠN , 167° 45ⲠO 9.0481666666667 167.74308333333 | 28. Sep. 2008 | Suborbital: 15. November 1961; orbitaler Fehlstart: 24. März 2006 |
| Rocket Lab Launch Complex 1 | Neuseeland Neuseeland , Hawkeâs Bay | Rocket Lab | 39° 16ⲠS , 177° 52ⲠO -39.260833333333 177.86555555556 | 21. Jan. 2018 | Orbitaler Fehlstart: 25. Mai 2017 |
| Musudan-ri | Korea Nord Nordkorea , HamgyĹng-pukto | Nordkorea | 40° 51ⲠN , 129° 40ⲠO 40.855833333333 129.66583333333 | | orbitale Fehlstarts |
| Sohae | Korea Nord Nordkorea , PâyĹngan-pukto | Nordkorea | 39° 40ⲠN , 124° 42ⲠO 39.660075 124.705294 | 12. Dez. 2012 | Orbitaler Fehlstart: 12. April 2012 |
| Andøya Spaceport | Norwegen Norwegen , Insel Andøya | Norwegen , Kongsberg Defence & Aerospace | 69° 18ⲠN , 16° 1ⲠO 69.294166666667 16.020833333333 | | Suborbital: 18. August 1962, orbitaler Fehlstart am 30. März 2025 |
| Etlaq Spaceport | Oman Oman , al-Wusta | Oman (Nascom) | 18° 47ⲠN , 56° 49ⲠO 18.7851 56.81983 | | Suborbital: 5. Dezember 2024, [ 15 ] vorgesehen fßr die Miura 5 [ 16 ] |
| Malbusca Launch Center | Portugal Portugal , Azoren | Atlantic Spaceport Consortium | 36° 56ⲠN , 25° 4ⲠW 36.9325 -25.07 | | vorgesehen fßr die Hanbit-Nano [ 17 ] |
| Kosmodrom Jasny (Dombarowski) | Russland Russland , Oblast Orenburg | ISC Kosmotras | 51° 6ⲠN , 59° 51ⲠO 51.093888888889 59.842222222222 | 12. Juli 2006 | |
| Kapustin Jar | Russland Russland , Oblast Astrachan | Russland | 48° 33ⲠN , 46° 18ⲠO 48.5542 46.2938 | 16. März 1962 | |
| Kosmodrom Plessezk | Russland Russland , Oblast Archangelsk | Russland | 62° 55ⲠN , 40° 27ⲠO 62.924 40.456 | 17. März 1966 | |
| Kosmodrom Swobodny | Russland Russland , Oblast Amur | Russland | 51° 50ⲠN , 128° 15ⲠO 51.833333333333 128.25 | 4. März 1997 | stillgelegt 2006 |
| Kosmodrom Wostotschny | Russland Russland , Oblast Amur | Russland | 51° 53ⲠN , 128° 20ⲠO 51.882 128.333 | 28. Apr. 2016 | |
| Esrange | Schweden Schweden , Norrbottens län | Swedish Space Corporation | 67° 54ⲠN , 21° 5ⲠO 67.8917 21.0814 | | Suborbital: 19. November 1966, Orbitalstarts angekßndigt [ 18 ] |
| Seogwipo | Korea Sud Sßdkorea , Jeju-do | Sßdkorea | 33° 12ⲠN , 126° 34ⲠO 33.2045 126.5627 | 4. Dez. 2023 | schwimmende Startplattform |
| Naro Space Center | Korea Sud Sßdkorea , Jeollanam-do | Sßdkorea | 34° 26ⲠN , 127° 32ⲠO 34.43187 127.53507 | 30. Jan. 2013 | Teilweise erfolgreicher Start: 25. August 2009 |
| Cape Canaveral Space Force Station (CCSFS) | Vereinigte Staaten USA , Florida | US Air Force , US Space Force | 28° 29ⲠN , 80° 34ⲠW 28.48 -80.56 | 31. Jan. 1958 | Suborbital: 1. Dezember 1955, orbitaler Fehlstart 6. Dezember 1957 |
| Kauai Test Facility (KTF) | Vereinigte Staaten USA , Hawaii | Sandia National Laboratories | 22° 3ⲠN , 159° 47ⲠW 22.058333333333 -159.77916666667 | | nur ein fehlgeschlagener orbitaler Startversuch am 4. November 2015 |
| Kennedy Space Center (KSC) | Vereinigte Staaten USA , Florida | NASA | 28° 35ⲠN , 80° 39ⲠW 28.585277777778 -80.650833333333 | 9. Nov. 1967 | |
| Mid-Atlantic Regional Spaceport (MARS) | Vereinigte Staaten USA , Virginia | Virginia | 37° 50ⲠN , 75° 29ⲠW 37.833 -75.4892 | 16. Dez. 2006 | |
| Pacific Spaceport Complex â Alaska (PSCA) | Vereinigte Staaten USA , Alaska | Alaska Aerospace Development Corporation | 57° 26ⲠN , 152° 20ⲠW 57.436 -152.341 | 30. Sep. 2001 | Suborbital: 6. November 1998 |
| Starbase | Vereinigte Staaten USA , Texas | SpaceX | 26° 0ⲠN , 97° 9ⲠW 25.997222222222 -97.156666666667 | | Suborbitaler Fehlstart: 20. April 2023, Orbitalstarts geplant |
| Vandenberg Space Force Base (VSFB) | Vereinigte Staaten USA , Kalifornien | US Air Force , US Space Force | 34° 39ⲠN , 120° 36ⲠW 34.654 -120.596 | 28. Feb. 1959 | |
| Wallops Flight Facility (WFF) | Vereinigte Staaten USA , Virginia | NASA | 37° 51ⲠN , 75° 28ⲠW 37.854 -75.467 | 16. Feb. 1961 | |
| Sea-Launch -Plattform | Internationale Gewässer | Sea Launch | 0° N , 154° W 0 -154 | 28. März 1999 | schwimmende Startplattform, seit 2014 auĂer Betrieb |
Startplätze fßr Trägerflugzeuge
Von diesen Flughäfen bzw. Flugplätzen starteten Trägerflugzeuge mit den Orbitalraketen Pegasus oder LauncherOne, oder es sind Starts geplant.
Raketenstartplätze mit angeschlossenem Flugplatz (Details siehe oben):
⢠Cape Canaveral Space Force Station (Pegasus seit 9. Februar 1993)
⢠Kwajalein Missile Range (Pegasus seit 9. Oktober 2000)
⢠Vandenberg Space Force Base (Pegasus seit 27. Juni 1994)
⢠Wallops Flight Facility (Pegasus seit 4. November 1996)
Reine Flugplätze:
| Name | Land, Region/Provinz | Betreiber | Koordinaten | Erster Orbitalstart | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Spaceport Cornwall | Vereinigtes Konigreich GroĂbritannien | Cornwall | 50° 26ⲠN , 5° 0ⲠW 50.440555555556 -4.9955555555556 | | Fehlstart LauncherOne am 9. Januar 2023 |
| Prestwick Spaceport | Vereinigtes Konigreich GroĂbritannien | South Ayrshire | 55° 31ⲠN , 4° 35ⲠW 55.509444444444 -4.5866666666667 | | Astraius (geplant) [ 19 ] |
| Edwards Air Force Base | Vereinigte Staaten USA , Kalifornien | U.S. Air Force | 34° 54ⲠN , 117° 53ⲠW 34.906 -117.884 | 5. Apr. 1990 | Pegasus bis 1994 |
| Mojave Air & Space Port | Vereinigte Staaten USA , Kalifornien | Virgin Orbit | 35° 4ⲠN , 118° 9ⲠW 35.059444444444 -118.15194444444 | 17. Jan. 2021 | LauncherOne bis 2022 |
Die grau hinterlegten Plätze werden derzeit nicht fßr orbitale Starts genutzt.
Karte der Orbitalraketenstartplätze
Die maritimen Startgebiete fĂźr chinesische und sĂźdkoreanische Feststoffraketen sind aus PlatzgrĂźnden nicht dargestellt.
Startplätze fßr bemannte Suborbitalflßge
Diese Einrichtungen werden unter Umständen auch als âWeltraumbahnhofâ bezeichnet:
| Name | Land, Region/Provinz | Betreiber bzw. Nutzer | Koordinaten | Erster Raumflug | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Corn Ranch | Vereinigte Staaten USA , Texas | Blue Origin | 31° 25ⲠN , 104° 46ⲠW 31.423333333333 -104.75888888889 | 23. Nov. 2015 | New Shepard |
| Mojave Air & Space Port | Vereinigte Staaten USA , Kalifornien | Virgin Orbit bzw. Virgin Galactic | 35° 4ⲠN , 118° 9ⲠW 35.059444444444 -118.15194444444 | 21. Juni 2004 | SpaceShipOne bis Okt. 2004 |
Der Spaceport America in New Mexico ist nicht aufgefĂźhrt, da das von dort startende SpaceShipTwo nicht die international anerkannte Grenze zum Weltraum in 100 km HĂśhe erreicht.
Literatur
⢠Ralf Butscher: GroĂer Bahnhof am Ăquator. In: Bild der Wissenschaft, Heft 1/2005, S. 88â93 (2005), ISSN 0006-2375
⢠Erik Seedhouse: Spaceports Around the World, A Global Growth Industry. Springer, Cham 2017, ISBN 978-3-319-46845-7.
⢠Stella Tkatchova: Spaceports in: Emerging Space Markets. Springer, Berlin 2017, ISBN 978-3-662-55667-2, S. 119ff.
Weblinks
Commons
: Weltraumbahnhof
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Weltraumbahnhof
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠Orbitale Raketenstartplätze in der Encyclopedia Astronautica (englisch)
⢠Karte aller orbitalen und suborbitalen Raketenstartplätze (PDF, 6 MB), September 2019, Bryce space and technology (englisch)
Einzelnachweise
cite-note-fas-11. â Ulf von Rauchhaupt: WeiĂt du, wo die Sternlein stehen? In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 29. Dezember 2013, S. 61.
cite-note-22. â The World Bank: Country Data Report for French Guiana, 1996â2014. (PDF; 860 kB) 14. Juli 2016, abgerufen am 25. Juni 2017 (englisch).
cite-note-44. â EU erĂśffnet Weltraumbahnhof in Schweden, ZDF, 13. Januar 2023
cite-note-55. â Erster Weltraumstart des Vereinigten KĂśnigreichs misslingt, SRF, 10. Januar 2023
cite-note-66. â Prestwick Spaceport takes a giant leap forward , Aerospace Manufacturing, 1. August 2022
cite-note-77. â Das sind Europas neue WeltraumbahnhĂśfe, futurezone, 31. Januar 2023
cite-note-88. â Jeff Foust: Lockheed Martin, Orbex to launch from new British spaceport. In: Spacenews. 16. Juli 2018, abgerufen am 16. Februar 2019.
cite-note-99. â Rival spaceport âpausedâ as aerospace firm announces switch to SaxaVord. Shetland Times, 4. Dezember 2024.
cite-note-1010. â https://www.spaceintelreport.com/norways-andoya-spaceport-signs-multi-year-exclusive-access-deal-with-german-rocket-startup-isar-aerospace/
cite-note-1111. â https://www.rfa.space/rocket-factory-augsburgs-first-launch-to-take-place-from-saxavord-spaceport/
cite-note-1212. â Wie Europa mit kleinen Raketen nach den Sternen greift, Spektrum, 26. Februar 2023
cite-note-1313. â Ein Spaceport fĂźr Deutschland, German Offshore Spaceport Alliance, abgerufen am 11. März 2023
cite-note-141. https://www.anandabazar.com/science/isros-second-spaceport-reaches-final-stage-dgtl/cid/1292668
cite-note-152. Oman launches experimental rocket 'Duqm-1' in historic first for Middle East. Alethiad, 5. Dezember 2024.
cite-note-163. PLD Space signs agreement to launch from spaceport in Oman. Spacenews, 21. Februar 2025.
cite-note-174. INNOSPACE Signs Launch Site Agreement with Atlantic Spaceport Consortium in Europe. Innospace-Pressemeldung vom 8. Januar 2026.
cite-note-185. Schweden: EU erĂśffnet Weltraumbahnhof - ZDFheute. In: zdf.de. 13. Januar 2023, abgerufen am 13. Februar 2024.
cite-note-196. https://spaceflightnow.com/2022/08/21/propulsion-deal-offers-boost-for-scottish-horizontal-space-launches/